Inhaltsverzeichnis
- Warum die Kritik an Induktionshauben neu aufgeflammt ist
- Wo wir der Kritik an Induktionshauben zustimmen
- Warum eine Volumenstrombilanz die Kritik an Induktionshauben nicht abschließend klärt
- Die BGN unterscheidet selbst zwischen Energiesparhaube und Leitstrahlsystem
- Kritik an Induktionshauben darf historische Systeme nicht mit heutiger Technik vermischen
- Das Erreichen in der Haube bedeutet noch keine unmittelbare Abscheidung
- Unsere Kritik an der Kritik: Das eigentliche Problem bleibt bestehen
- Welche Rolle spielen CFD und Messungen?
- Was eine fundierte Kritik an Induktionshauben enthalten sollte
- Nach mehr als vier Jahrzehnten Kritik an Induktionshauben beenden wir die Grundsatzdiskussion
- Kritik an Induktionshauben: Lesen Sie die Diskussion und bilden Sie sich Ihre Meinung
- Folgen Sie uns auf Social Media
Kritik an den REVEN Induktionshauben sorgen in der gewerblichen Küchenlüftung seit Jahrzehnten für teilweise endlose Diskussionen. Das zeigt jetzt erneut eine aktuelle Fachdiskussion bei cci Dialog GmbH. Ausgangspunkt war unser Fachartikel über verdampfte Flüssigkeiten in der Küchenabluft. Darauf folgte eine kritische Stellungnahme von Dr. Peter Rietschel von der BGN. Anschließend haben wir ausführlich geantwortet.
Uns ist dabei eines besonders wichtig: Jeder darf Induktionshauben kritisch beurteilen. Ebenso darf sich jeder für eine andere technische Lösung entscheiden. Eine gute Fachdiskussion braucht unterschiedliche Meinungen.
Doch Kritik sollte konkret sein. Sie sollte die tatsächlich eingesetzte Technik betrachten, ihre Aussagen nachvollziehbar belegen und die offenen technischen Fragen beantworten. Nur dann hilft sie Planern, Anlagenbauern, Betreibern und Kunden wirklich weiter.
Wir fassen die Diskussion deshalb in diesem Beitrag zusammen. Außerdem verlinken wir die ursprünglichen Beiträge und weitere Quellen. So kann sich jeder Leser selbst ein Bild machen.
Warum die Kritik an Induktionshauben neu aufgeflammt ist
Am 30. Juli 2026 veröffentlichte die cci Dialog GmbH unseren Fachartikel „Verdampfte Flüssigkeiten: Die unsichtbare Gefahr in der gewerblichen Küchenlüftung“.
Der Beitrag behandelt eine oft unterschätzte Belastung. Beim Kochen, Braten, Grillen und Frittieren entstehen nicht nur sichtbare Fett- und Wassertröpfchen. Es entstehen auch gasförmige organische Bestandteile und Dämpfe.
Ein Aerosolabscheider kann jedoch nur Stoffe abscheiden, die als Partikel oder Flüssigkeitströpfchen vorliegen. Gasförmige Moleküle passieren einen mechanischen Aerosolabscheider zunächst weitgehend. Später kühlt die Abluft ab. Deshalb können die Dämpfe im Abluftkanal, im Ventilator oder in einer Wärmerückgewinnung kondensieren.
Dann entstehen Ablagerungen an schwer zugänglichen Stellen. Diese Ablagerungen erhöhen den Reinigungsaufwand. Außerdem können sie Gerüche, Hygieneprobleme und technische Störungen verursachen. Im ungünstigen Fall erhöhen öl- und fetthaltige Rückstände auch die Brandlast.
Der Artikel stellt deshalb eine zentrale Frage:
Wie können wir Temperatur, Strömung und Kondensation so beeinflussen, dass Dämpfe möglichst kontrolliert im Bereich einer zugänglichen Abscheideeinrichtung kondensieren und nicht unkontrolliert irgendwo im Abluftsystem?
Unsere Induktionstechnologie bietet dafür einen möglichen Lösungsweg.
Dr. Peter Rietschel kommentierte anschließend den Beitrag. Er kritisierte vor allem die Luftmengenberechnung von Induktionshauben. Außerdem betonte er die große Bedeutung der Raumzuluft.
Wir haben darauf ausführlich geantwortet. Die vollständige Diskussion mit allen Kommentaren finden Sie im öffentlichen cci Branchenticker.
Wo wir der Kritik an Induktionshauben zustimmen
Zwei Punkte der Kritik sind aus unserer Sicht richtig.
Erstens beeinflusst die Raumzuluft die Funktion einer Küchenlüftungsanlage erheblich. Eine ungeeignete Zuluftführung kann den Thermikstrom über den Kochgeräten ablenken. Dann strömt der Wrasen möglicherweise an der Haube vorbei.
Deshalb muss die Planung die gesamte Küche betrachten. Sie muss Zuluft, Abluft, Thermik, Türen, Querströmungen und die Anordnung der Kochgeräte aufeinander abstimmen.
Zweitens addieren die VDI 2052 und die DIN EN 16282 einen direkt in die Haube eingebrachten Induktionsluftstrom grundsätzlich zum berechneten Erfassungsvolumenstrom.
Auch daraus machen wir bei REVEN kein Geheimnis. Wenn wir aufgrund produktspezifischer Untersuchungen von dieser Berechnungssystematik abweichen, weisen wir darauf hin. Außerdem übernehmen wir als Hersteller die Verantwortung für diese Auslegung.
Die Norm beschreibt damit einen wichtigen Referenzweg. Sie bildet jedoch nicht automatisch jede dreidimensionale Strömung in jeder konkreten Küchenhaube ab.
Warum eine Volumenstrombilanz die Kritik an Induktionshauben nicht abschließend klärt
Die physikalische Luftmengenbilanz ist zunächst einfach:
Gesamtabluft = aufgenommene Raumluft + Induktionsluft
Wenn der gesamte Abluftvolumenstrom gleich bleibt, während die Haube Induktionsluft einbringt, nimmt sie weniger Raumluft auf. Das ist mathematisch unstrittig.
Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass ein entsprechender Teil des Kochwrasens aus der Haube austritt.
Diese Schlussfolgerung wäre nur dann zwingend, wenn die Haubengeometrie, die Strömungsführung und der Erfassungsgrad unverändert blieben. Genau diese Größen verändert eine strömungstechnisch wirksame Induktionshaube jedoch gezielt.
Ein richtig ausgelegter Induktionsstrahl soll:
- den Thermikstrom stabilisieren,
- Haubenausträge reduzieren,
- belastete Luft innerhalb der Haube lenken,
- den Transport zum Aerosolabscheider beschleunigen,
- Temperatur- und Mischungsverhältnisse beeinflussen,
- und unter geeigneten Bedingungen die Kondensation im Bereich des Abscheiders fördern.
Ob diese Wirkung im konkreten Fall ausreicht, muss der Hersteller untersuchen. Die bloße Addition von Luftmengen beweist deshalb weder die Wirksamkeit noch das Versagen einer bestimmten Induktionshaube.
Die BGN unterscheidet selbst zwischen Energiesparhaube und Leitstrahlsystem
Die aktuelle BGN-Arbeitssicherheitsinformation ASI 2.19 unterscheidet ausdrücklich zwischen historischen „Energiesparhauben“ und Induktionshauben mit Leitstrahlen.
Bei älteren sogenannten Energiesparhauben gelangten teilweise sehr große Luftmengen direkt in die Haube. Diese Systeme warben mit hohen Energieeinsparungen, obwohl der direkt eingebrachte Luftstrom nach normativer Betrachtung zur gesamten Abluft addiert werden musste.
Die BGN beschreibt jedoch auch eine zweite Bauart: Induktionshauben mit kleinen und gezielt geführten Leitstrahlen. Nach Aussage der ASI stabilisieren diese Leitstrahlen den Thermikstrom. Außerdem minimieren sie Haubenausträge und erhöhen den Erfassungsgrad deutlich.
Damit erkennt auch die BGN den strömungstechnischen Vorteil eines Leitstrahls grundsätzlich an. Sie quantifiziert diesen höheren Erfassungsgrad jedoch nicht. Ebenso berücksichtigt sie ihn nicht bei der anschließenden Luftmengenberechnung.
Genau an dieser Stelle beginnt die eigentliche fachliche Diskussion.
Kritik an Induktionshauben darf historische Systeme nicht mit heutiger Technik vermischen
Vor mehr als 30 Jahren vermarktete auch unser Unternehmen Induktionshauben teilweise mit einer zu einfachen Energiesparargumentation. Diese Argumentation lautete sinngemäß: Man bringt einen großen Zuluftanteil direkt in die Haube ein und reduziert dafür die übrige Zu- und Abluft.
Diese pauschale Aussage halten wir heute selbst nicht für richtig. Deshalb verwendet REVEN seit Jahrzehnten weder den Begriff „Energiesparhaube“ noch diese vereinfachte Begründung und Argumentation.
Heute begründen wir unsere Induktionstechnologie anders. Wir betrachten die Strömungsführung, die Erfassungswirkung, den Stofftransport und die Kondensation.
Wer moderne Induktionshauben bewertet, muss deshalb zunächst klären, welches System er meint:
- eine historische Energiesparhaube mit einem sehr großen direkten Luftanteil, oft sehr turbulent eingeblasen und kaum strömungsoptimiert,
- eine Induktionshaube mit kleinen Leitstrahlvolumenströmen,
- oder eine moderne Induktionshaube mit untersuchter Düsen-Geometrie, definierten Luftmengen und dokumentierter Strömungswirkung.
Ohne diese Unterscheidung entsteht kein fairer technischer Vergleich.
Weitere Informationen zu unserem heutigen technischen Ansatz finden Sie in unserem Beitrag über moderne Küchenhauben mit Induktionssystem:
und auf unserer Seite zur REVEN Induktionstechnologie.
Das Erreichen in der Haube bedeutet noch keine unmittelbare Abscheidung
Viele vereinfachte Darstellungen zeigen einen Thermikstrom, der senkrecht vom Kochgerät in die Haube aufsteigt. Dort scheint die Abluft sofort zu verschwinden.

In der Praxis laufen die Strömungsvorgänge jedoch komplexer ab. Eine große Küchenhaube kann den Wrasen zunächst in ihrem Stauvolumen aufnehmen. Die belastete Luft befindet sich dann zwar innerhalb der Haube. Sie hat den Aerosolabscheider aber noch nicht zwingend erreicht oder durchströmt.
Je nach Haubengeometrie können sich im Inneren unterschiedliche Strömungszonen bilden:
- Bereiche mit einer starken gerichteten Strömung,
- schwach durchströmte Bereiche,
- Rezirkulationszonen,
- Totzonen,
- und Bereiche mit langen Verweilzeiten.
Deshalb müssen wir drei Vorgänge unterscheiden:
- Die Haube nimmt den Wrasen auf.
- Die Strömung transportiert die belastete Luft zum Abscheider.
- Der Abscheider trennt vorhandene Aerosolpartikel aus dem Luftstrom.
Das sind drei verschiedene Schritte.
Auch die DGUV Information 209-200 über Absauganlagen beschreibt die begrenzte Tiefenwirkung einer reinen Saugströmung. Bei einer einfachen offenen Saugöffnung fällt die Strömungsgeschwindigkeit mit wachsender Entfernung stark ab.
Genau deshalb kann eine zusätzliche, richtig ausgelegte Luftströmung den Transport von Schadstoffen zur Erfassungseinrichtung verbessern. Allerdings muss der Hersteller die Strömung sorgfältig auslegen. Denn ein falscher Blasimpuls kann auch Turbulenzen oder Austräge erzeugen.
Eine Induktionshaube ist deshalb nicht automatisch gut, nur weil sie Induktionsluft verwendet. Entscheidend sind die Düsen, ihre Position, der Luftimpuls, die Haubengeometrie und die Anordnung der Aerosolabscheider.
Unsere Kritik an der Kritik: Das eigentliche Problem bleibt bestehen
Die Stellungnahme bei cci Dialog GmbH konzentriert sich auf Luftmengen und Raumzuluft. Beide Themen sind wichtig. Sie beantworten jedoch nicht die Ausgangsfrage unseres Fachartikels. Was geschieht mit gasförmigen Wasser-, Öl- und Fettbestandteilen?
Ein mechanischer Aerosolabscheider kann diese Stoffe erst abscheiden, nachdem sie wieder zu Tröpfchen kondensiert sind. Ohne eine gezielte Behandlung verschwinden die Dämpfe nicht. Die Abluft transportiert sie lediglich weiter.
Deshalb muss ein Lüftungskonzept mindestens eine der folgenden Fragen beantworten:
- Soll die Anlage eine Kondensation bis zu einer nachgeschalteten Behandlung verhindern?
- Soll ein separater Kondensator die gasförmigen Bestandteile behandeln?
- Soll eine Nassabscheidung, Adsorption oder andere Gasphasenbehandlung folgen?
- Soll die Anlage eine Kondensation im Kanalnetz bewusst zulassen und durch Reinigung sowie Entwässerung beherrschen?
- Oder soll die Kondensation möglichst kontrolliert im Bereich einer zugänglichen Abscheideeinrichtung stattfinden?
Unsere Induktionshauben verfolgen den letzten Ansatz. Der Leitstrahl transportiert belastete Luft gezielt in Richtung der Aerosolabscheider. Gleichzeitig mischt sich die heiße Thermikluft mit der kühleren Induktionsluft. Unter geeigneten Randbedingungen fördert diese Abkühlung die Kondensation vor oder im Bereich des Abscheiders.
Dadurch können aus zuvor gasförmigen Bestandteilen wieder kleine Flüssigkeitströpfchen entstehen. Erst dann kann ein mechanischer Aerosolabscheider diese Tröpfchen erfassen.
Ein ähnliches Grundprinzip nutzen wir auch im Maschinenbau. Unser Praxisbericht „Verdampfte Kühl- und Schmierstoffe kondensieren“:
Dieser Artikel zeigt die selbe Problematik und Anwendung bei industriellen Prozessen im Maschinenbau. Wer diesen Lösungsweg ablehnt, darf das selbstverständlich tun. Doch für Planer und Betreiber bleibt anschließend die Frage: Welche alternative Lösung beherrscht die gasförmige Belastung und ihre spätere Kondensation?
Welche Rolle spielen CFD und Messungen?
CFD allein beweist nicht die Wirksamkeit einer Küchenhaube. Eine farbige Strömungsgrafik ersetzt keine Messung. Ebenso kann eine CFD weder die Massenerhaltung noch normative Anforderungen aufheben.

Doch daraus folgt nicht, dass CFD bedeutungslos wäre. Eine sorgfältig aufgebaute CFD kann wichtige Fragen untersuchen:
- Wo entstehen Rezirkulationszonen?
- Wie bewegt sich die belastete Luft innerhalb der Haube?
- Welche Bereiche durchströmt die Abluft nur schwach?
- Wie gleichmäßig strömt die Luft durch die Aerosolabscheider?
- Wie wirken Thermik, Raumzuluft und Induktionsstrahl zusammen?
- Wo kann belastete Luft über die Haubenkanten austreten?
- Wie verändern sich Temperatur und mögliche Kondensationsbereiche?
Deshalb kombinieren wir unterschiedliche Methoden. Dazu gehören CFD, Strömungsvisualisierungen, Partikelmessungen, FID-Messungen und Untersuchungen unter realen Betriebsbedingungen.
Jede Methode hat Grenzen. Doch gemeinsam erzeugen diese Verfahren ein deutlich vollständigeres Bild als eine reine Volumenstrombetrachtung.
Was eine fundierte Kritik an Induktionshauben enthalten sollte
Ein kurzer Kommentar muss kein vollständiger Forschungsbericht sein. Wer sich jedoch ausdrücklich auf Messungen und Praxiserfahrungen beruft, sollte zumindest eine nachvollziehbare Quelle nennen.
Für eine technische Bewertung benötigen Leser unter anderem folgende Angaben:
- Welche Induktionshaube wurde untersucht?
- Wie hoch war der Induktionsluftanteil?
- Welche Gesamt- und Nettoabluftvolumenströme lagen vor?
- Welche Kochgeräte und Lastzustände kamen zum Einsatz?
- Wie führte die Anlage die Raumzuluft zu?
- Welche Querströmungen traten auf?
- Welche Stoffe und Partikelgrößen wurden gemessen?
- Wo lagen die Messstellen?
- Wie bestimmte die Untersuchung den Haubenaustrag?
- Welche Vergleichshaube kam zum Einsatz?
- Wo können Leser die Messergebnisse einsehen?
Ohne diese Angaben kann eine allgemeine Aussage keine konkrete Küchenhaube widerlegen.
Ein Kritiker muss dabei nicht zwingend selbst ein neues Produkt entwickeln. Er darf selbstverständlich auf einen belegten Fehler hinweisen. Wenn er jedoch einen Lösungsweg verwirft, sollte er zumindest erklären, wie Planer mit dem ursprünglichen Problem umgehen können.
Andernfalls bleibt der Leser mit der Kritik allein zurück.
Nach mehr als vier Jahrzehnten Kritik an Induktionshauben beenden wir die Grundsatzdiskussion
Die Diskussion über Induktionshauben begleitet REVEN seit mehr als vier Jahrzehnten. Die grundsätzlichen Positionen sind bekannt. Ebenso kennen die Beteiligten die Argumente.
Wir möchten deshalb niemanden mehr von der Induktionstechnologie überzeugen. Außerdem bieten wir keine neuen Gesprächsrunden oder gemeinsamen Vergleichsprojekte an, um seit Jahrzehnten feststehende Grundpositionen erneut auszutauschen.
Das bedeutet jedoch nicht, dass wir auf technische Überprüfung verzichten.
Wir entwickeln unsere Systeme weiter. Wir simulieren Strömungen, führen Messungen durch und sammeln Erfahrungen aus realen Anlagen. Zudem legen wir offen, wo wir von einem normativen Berechnungsweg abweichen. Dafür übernehmen wir als Hersteller die technische Verantwortung.
Andere Fachleute dürfen unsere Ergebnisse selbstverständlich kritisieren. Wenn sie zu anderen Ergebnissen kommen, können sie ihre Untersuchungen ebenfalls veröffentlichen. Dann können Planer, Anlagenbauer, Betreiber und Kunden die Daten miteinander vergleichen.
>>Dafür braucht es keine weitere Grundsatzdebatte. Es braucht nachvollziehbare Fakten.<<
Kritik an Induktionshauben: Lesen Sie die Diskussion und bilden Sie sich Ihre Meinung
Wir erwarten nicht, dass jeder Fachmann unsere Induktionstechnologie gut findet. Ebenso verlangen wir keine Zustimmung zu unseren Schlussfolgerungen.
Wir wünschen uns jedoch eine klare Trennung:
- zwischen historischen Energiesparhauben und modernen Leitstrahlsystemen,
- zwischen normativer Berechnung und produktspezifischer Erfassungswirkung,
- zwischen Raumströmung und Strömung innerhalb der Haube,
- zwischen Aufnahme, Transport und Abscheidung,
- sowie zwischen sichtbaren Aerosolen und gasförmigen Bestandteilen.
Die aktuelle cci-Diskussion zeigt beide Positionen. Deshalb laden wir Planer, Anlagenbauer, Betreiber, Kunden und andere Interessierte dazu ein, die Beiträge vollständig zu lesen und selbst zu bewerten.
👉 Hier finden Sie den cci Branchenticker mit der vollständigen öffentlichen Diskussion.
👉 Hier finden Sie den ausführlichen Fachartikel im cci Wissensportal.
Unsere Position bleibt klar: Kritik an Induktionshauben ist zulässig und wichtig. Doch sie sollte die konkrete Technik betreffen, nachvollziehbare Grundlagen nennen und das eigentliche Problem nicht unbeantwortet lassen.
Am Ende sollen nicht pauschale Aussagen entscheiden. Entscheidend sind die konkrete Anlage, die Strömungsführung, die Messwerte und die nachgewiesene Wirkung.


